Google Analytics untergenutzte hidden features

3 untergenutzte Google Analytics Features, die Sie jedoch schnell weiterbringen würden

Berechnete Messwerte

Neben vordefinierten und benutzerdefinierten Metriken ermöglicht es Google Analytics, berechnete KPIs (Key-Performance-Indicators) anzulegen. Das kann Ihnen maßgeblichen Erfolg durch individuelle Statistiken bringen. Berechnete Messwerte sind benutzerdefinierte Werte, die auf der Grundlage bestehender Daten ermittelt werden.

Beispiele für berechnete Messwerte:

  • durchschnittliche User-Verweildauer
  • Checkout zu Kauf-Rate
  • Produktansicht pro Transatkion
  • Umsatz oder Conversion pro User (in der Regel misst Google Analytics pro Sitzung)
  • Kosten-Umsatz-Relation

Im Vergleich: Beispiel für vordefinierte Messwerte:

  • Nutzer
  • Sitzungen
  • Absprungrate
  • Sitzungsdauer
  • Conversion Rate/Abschlüsse für Zielvorhaben (sitzungsbasiert)

Im Vergleich: Benutzerdefinierte Messwerte:

Mit benutzerdefinierten Messwerten kann man Daten sammeln, die gar nicht in Google Analytics zur Verfügung stehen. Wir verwenden custom metrics, um zum Beispiel die Bewertungen unserer Blogbeiträge zu messen. Oder: Für Spieleentwickler sind möglicherweise Messwerte wie “Level abgeschlossen” oder “Highscore” relevanter als vordefinierte Messwerte wie Bildschirmaufrufe. Auch könnten Daten importiert werden, wie detaillierte Kundendaten. Benutzerdefinierte Messwerte müssen/können individuell angelegt werden. 20 davon sind im Free-Account möglich.

 

Kampagnen-Messung

Man kann nicht optimieren, was nicht gemessen wird. Deshalb ist das Tracking von unterschiedlichen Kampagnen wichtig. Einige davon werden automatisch von Google Analytics getrackt: Direkter Traffic, Organische Suche, Verweise, Social Media, Email, Google AdWords… Wollen Sie z.B. Kampagnen über Kooperationspartner tracken, Bannerwerbung, Ihr Content-Marketing oder spezielle Newsletter, dann müssen URL-parameter an Links angehängt werden (Campaign URL Builder Tool: https://ga-dev-tools.appspot.com/campaign-url-builder). Diese Parameter werden in Google Analytics dann angezeigt.

Folgende Parameter stehen zur Verfügung:

  • Quelle (wie Partnerprogramm, Paid Search, zanox, pinterest…) [verwenden Sie: utm_source]
  • Medium (Art des nachverfolgten Marketingmaterials, wie Email, Affiliate, Cost-Per-Click) [verwenden Sie: utm_medium]
  • Term (Begriff, Keyword in einer Pay-per-Click-Anzeige) [verwenden Sie: utm_term]
  • Kampagne (Information zur Aktion, wie Sommerpromotion) [verwenden Sie: utm_campaign]
  • Inhalt (um Links oder Anzeigen zu unterscheiden) [verwenden Sie: utm_content]

 

Gruppierung nach Content

Wissen Sie genau, wie alle Ihrer Website-Sektionen performen? Content-Gruppierung ist ein hilfreiches Google Analytics Feature dafür. Vor allem für umfangreiche Websiten mit hunderten oder tausenden Unique Pages ist eine Gruppierung unerlässlich. Aber auch um Landingpages von Statischen Webseiten zu unterschieden oder für Content-fokussierte Unternehmen und Blogs kann es hilfreich sein, um künftige Content-Maßnahmen zu planen. In unserem Fall wäre das: alle Content-Marketing-Bezogenen Blogbeiträge, alle B2B-Marketing Themen, alle Lead Generation Themen etc. Mit einer Gruppierung fänden wir heraus, welche Leistungen für potenzielle Kunden am interessantesten sind.

Gruppierungen können in verschiedenen Arten ermittelt werden:

  • mit modifizierten Tracking-Codes auf den Seiten
  • mit der Extraktion oder Exklusion von Keywords aus Seiten oder Seitentiteln (oder Screen Name für Apps)
  • mit dem Google Tag Manager

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