Google Analytics Basis wichtige Features

Die wichtigsten Google Analytics Features – machen Sie Ihren Account fit!

Google Analytics bietet unzählige Features, etwa 50 bis 100 davon verwende ich als Online-Marketer regelmäßig. Doch das soll Sie nicht abschrecken. Bereits wenige davon sind für einen Einblick und Überblick Ihrer Website- und App-Besucher ausreichend.

 

Welche Google Analytics Features sind also die hilfreichsten?

 

  1. Ziele

Was wollen Sie erreichen? Was sollen Besucher auf der Website/in der App tun? Um den Erfolg Ihres Tuns zu messen, sollten Sie unbedingt messbare Ziele anlegen. Insgesamt können 20 Ziele angelegt werden. Diese Anzahl muss natürlich nicht ausgeschöpft werden, jedoch empfehle ich Ihnen zumindest drei anzulegen. Dabei unterscheide ich gerne zwischen Main Goals – also Hauptziele, wie Verkäufe, Downloads, Leads – und Micro Goals – zweitrangige Ziele, die Ihnen dabei helfen Ihr Hauptziel zu erreichen, wie bestimmte Seitenaufrufe, Kontakte, Produkte im Warenkorb.

Für Ziele können auch Werte angelegt werden, um die Erreichung der Ziele wertvoller und verständlicher zu machen. Das ist jedoch nur dann empfehlenswert, wenn Sie KEINE eCommerce-Seite betreiben (denn in diesem Fall werden Transaktionswerte ohnehin dokumentiert).

 

  1. Ecommerce Tracking

Wer auf der Website etwas verkauft, muss unbedingt das Ecommerce Tracking einrichten. Wer Shopify oder Cart66 als Shopsystem verwendet, hat dieses Tracking mit nur einem Klick erledigt. Wer andere, ununterstützte Systeme nutzt, sollte seinen Lieblingsdeveloper um Hilfe bitten.

 

  1. Channel-Gruppierung

Die voreingestellte Gruppierung der Quellen ist für einen ersten Überblick ausreichend. Google Analytics unterscheidet automatisch zwischen:

  • Direct
  • Social
  • Organic Search
  • Email
  • Affiliates
  • Referral
  • Paid Search
  • Display
  • Other Advertising

Unter Verwaltung / Channeleinstellungen kann diese Gruppierung und die Regeln dafür bearbeitet werden. Für viele Klienten bearbeiten wir beispielsweise das Medium „Email“, da nicht alle Newsletterversandtools automatisch erkannt werden.

Als weitere Unterteilung kann zusätzlich nach Quelle/Medien sortiert werden, wie Google/Organic oder m.facebook/referral.

 

  1. AdWords

Wer bezahlte Werbung über Google AdWords schaltet, sollte sein Konto unbedingt mit Google Analytics verbinden. So haben Sie Zugriff auf mehr KPIs als rein über AdWords. Um die beiden Profiile zu verbinden, wählen Sie unter Verwalteung / AdWords-Verknüpfung das jeweilige Konto aus (Sie müssen dazu Administrator beider Profile sein). In AdWords sollten Sie die Funktion „automatisches Tagging“ eingeschaltet haben – siehe da, Ihre Kampagnen werden in Google Analytics unter Akquisition / AdWords angezeigt.

 

  1. Filter für internen Traffic und Spam-Traffic

Google Analytics zählt jede Sitzung als Traffic, auch wenn Sie selbst Ihre Website besuchen. Aus diesem Grund sollten Sie einen Filter für internen Traffic aufsetzen. Unter Verwaltung / Alle Filter kann ein vordefinierter Filter ganz einfach angelegt werden – indem Zugriffe über bestimmte IP-Adressen, über ISP-Domains oder Hostnames ausgeschlossen werden.

Wer auch den Spam-Traffic ausschließen möchte, sollte bekannte Spam-Verweise und Suchbegriffe unter Verwaltung / Tracking-Informationen / Verweis-Ausschlüsse sowie Suchbegriff-Ausschlüsse hinzufügen und damit ausschließen.

 

  1. Webmaster-Tool

Die Channel-Ansicht aller organischen Sitzungen lässt zu wünschen übrig. Die meisten Daten werden nicht angezeigt. Um mehr über Ihr organisches Ranking, über Suchbegriffe, Impressionen für Suchanfragen, Click-Through-Rates und Klicks zu erfahren, sollten Sie eine Google Webmaster Account anlegen und diesen mit Google Analytics verbinden.

Link zu Webmasters: https://www.google.com/webmasters

In Google Anlaytics besuchen Sie die Seite Verwaltung / Produktverknüpfung / Alle Produkte, um Ihre Search Console zu verknüpfen.


In unserem nächsten Artikel: 3 untergenutzte Google Analytics Features, die Sie jedoch schnell weiterbringen würden